
Mit einem abwechslungsreichen und niveauvollen 11-Sterne Wohlfühlprogramm eröffneten die Saarburger Karnevalisten im neu errichteten Hau-Ruck Humor-Hotel die diesjährige Fastnachtssession. Dabei war für die rd. 500 närrischen Besucher am vergangenen Samstag nicht nur Essen und Trinken, sondern auch ein vierein-halbstündiges Liveprogramm mit hervorragenden Bütten- und Showvorträgen, tollen Kostümen und stimmungsvollen Musikbeiträgen „All-inclusive“.
„Hoteldirektor“ und Hau-Ruck Präsident Roland Hoffmann begrüßte in der wieder-um restlos ausverkauften Stadthalle die närrischen Hotelgäste und führte sie in gewohnt souveräner Manier durch die verschiedenen Wohlfühlbereiche. Nachdem der Hotelpage (Nicolas Lellig) einige Verhaltensregeln für den Aufenthalt in „die-sem feinen Hause“ aufgestellt hatte und das Mottolied „Im Hau-Ruck-Hotel am Leukbachtal“ verklungen war, begeisterten die kleinen Tänzer von der Hau-Ruck Kindergarde (Leitung: Marion Lellig) mit einem gekonnten und mit viel Spass und Eifer vorgetragenen Tanz unter dem Motto: „Sei hier Gast“.
„Hoteltester“ Peter Merten konnte dann anschließend der Hau-Ruck Wohlfühlresidenz hervorragende Noten ausstellen. In frei vorgetragenem Reim ließ er das abgelaufene „politische“ Jahr in und um Saarburg Revue passieren. Dem närrischen „Feingeist“ Peter Merten, der auch für Bühnenaufbau und Dekoration verantwortlich zeichnet, war die erste Wellness-Rakete des Abends sicher.
Dass die Nachwuchsarbeit beim Hau-Ruck sehr groß geschrieben wird, bewiesen die jungen Tänzerinnen der Jugendgarde (Leitung: Daniela Helmle) des Hau-Ruck. Mit einem temporeichen und ausdrucksvollen Gardetanz begeisterten sie das Pub-likum.
Als „Golfspieler der High-Society“ erzählte Klaus Oetringer von seinem turbulenten Leben auf und neben dem Golfplatz. Auf unnachahmliche Art konnte er mit tollen Witzen die Stimmung im Saal weiter anheizen.
Ein Profi in der Bütt, stets mit treffsicheren Pointen und Klasse-Witzen: So präsen-tierte sich auch in diesem Jahr Berthold Kramp als Rathaustelefonist und Hotelre-zeptionist beim Hau-Ruck. Der Leiter des Programmausschusses und Hauptverantwortliche für das Programm zog dabei alle Register seines Könnens, so dass auch die lokalen Politgrößen vor keiner Überraschung sicher waren.
Ein glänzendes Debüt unter ihrem neuen musikalischen Leiter Christoph Goergen bot die Chorgruppe des Hau-Ruck (Luitwin Fritz, Johannes Gitzinger, Karl-Heinz Helmle, Rudi Merz, Heinz Rassier und Wolfgang Rödel) mit ihrer Schilderung eines Wellnesstages im Humor-Hotel. Über 40 frei vorgetragene und umgetextete Melodien, hervorragend arrangiert und mehrstimmig dargeboten bildeten einen Schlusshöhepunkt im ersten Teil des Hau-Ruck Programms.
Nachdem die Hotel-Big-Band – die weitbekannten und geschätzten „Original Wun-derländer“ vom Musikverein Beurig – mit einem Stimmungswalzer die zweite Pro-grammhälfte eröffnet hatten, führten südamerikanische Wohlfühl-Rhythmen an Zu-ckerhut und Copacabana: Die attraktiven „Dissonanten Tanten“ vom Hau-Ruck: Walli Hoffmann, Gaby Heinz, Cordula Meier-Goergen, Antonia Kalle, Walli Merten, Gaby Metrich und Silke Reinert brachten mit ausrucksstarkem Gesang und Sambaschwung so richtig Stimmung in die Bude.
Zu Gast im Humor-Hotel war dann der Integrations- und Motivationstrainer Timo Rahlmeyer. Der Hau-Ruck Nachwuchsredner brachte mit guten Witzen, freier Re-de und treffsichere Pointen das närrische Auditorium zum Toben und Lachen.
Das Hau-Ruck Sorglos-Theater (Leitung: Rainer Kind) führte die Hotelgäste in den esoterischen Wellnessbereich des 11-Sterne-Hauses: Mit einer choreografisch und bühnenakrobatisch spitzenmäßig dargebotenen Feng-Shui und Aerobicnummer verlor auch das Mitmach-Publikum so einige Kalorien und vor Lachen so manche Träne.
Hübsche, austrainierte Damen, hervorragende Choreografie (von Daniela Helmle) und viel tänzerischer Anmut: nicht nur die männlichen Besucher beim Hau-Ruck genossen das attraktive Ballett des Vereins. Für diese ausgereifte Leistung war selbstverständlich eine weitere Wellness-Rakete fällig.
Als Reiseleiter der Hau-Ruck „Ädvenscha-Trävel-Agentur“ konnte Andreas Jager dann zu später Stunde nochmals alle Lebens- und Narrengeister wecken. Seine Abenteuer und Erlebnisse in den entlegensten Winkeln der Erde (u. a. in Irsch) sorgten einmal mehr für ausgelassene und gute Stimmung im Saal.
Mit einem großen bunten Finale endete ein wiederum sehr niveau- und humorvol-les, buntes Fastnachts-Live-Programm, das der traditionsreichen Karnevalsgesell-schaft Hau-Ruck alle Ehre machte und auch an den bevorstehenden weiteren drei Wohlfühlabenden für beste Stimmung und Atmosphäre in der Stadthalle sorgen wird.










