
Bei der ersten von vier Kappensitzungen der KG Hau-Ruck haben sich die Saarburger Narren einmal mehr übertroffen. Unter dem Motto Hau-Ruck Humor-TV erlebten 500 gutgelaunte – und mit einer eigens kreierten Fernsehzeitschrift ausgestatteten – Gäste in der Saarburger Stadthalle ein fast 5-stündiges, abwechslungsreiches und überaus niveauvolles Programm.
Unter der bewährten Leitung von Präsident und Sitzungspräsident Roland Hoffmann, dem Garant des Hau-Ruck Erfolges – jagte bei der Hau-Ruck Fernsehshow „Humor ist Trumpf“ wirklich ein Höhepunkt den anderen, Sendepausen oder gar „Testbilder“ erlebten die begeisterten Zuschauer nicht eine Sekunde.
Nach der mit viel Glitzer und Glamour erfolgten Bühnebild-Präsentation und dem Mottolied „Humor ist Trumpf“ hatte das Sandmännchen (Nicolas Lellig) etwas mitgebracht, nämlich die „Kleinsten“ der Aktivenschar, die Hau-Ruck Kindergarde (Leitung: Marion Lellig), die mit viel Spass und vollem Eifer als schnellste Mäuse von Mexico auf der Bühne tanzten.
Dann kam er, der „Närrische Feingeist“, Multitalent Peter Merten. Als Tagesschausprecher ließ er in geschliffenem Reim das abgelaufene „politische“ Jahr Revue passieren. Peter Merten, auch verantwortlich für Bühnenaufbau, Dekoration und Videoproduktion, war die erste Sende-Rakete des Abends sicher.
Die Talkrunde „Bei Christiansen“ mischte dann den Saal so richtig auf: Was die Parodistentruppe Stefan Müller-Hamann, Hardy Meyer, Michael Braunshausen, Detlef Reinert u. Christopher Becker hier als Persiflage auf die bekannte Talkshow boten, war eine perfekte Imitation Prominenter und wurde zurecht mit viel Beifall belohnt.
Als „Pipi´s Langstrümpfe“ glänzte dann die Jugendgarde der KG unter der Leitung von Daniela Helmle. Gute Choreografie, hohes Tempo und ausdrucksstarker Tanz bestätigten die gute Nachwuchsarbeit, die beim Hau-Ruck geleistet wird.
Jutta Pfeifer-Jungblut und Luitwin Fritz: Ein Herz und eine Seele. Ein Top-Zwiegespräch mit guten Witzen, gekonnt dargeboten und perfekt in Szene gesetzt; dieser Vortrag fand eine tolle Resonanz im Publikum, ebenso wie die Lach- und Sachgeschichten mit bekannten Saarburgern. „Die Sendung mit dem Klaus“ – produziert von Peter Merten, war ein absoluter Knüller und brachte so richtig Bewegung in die Stadthalle.
Als „Reporter vom Landfunk“ konnte Klaus Oetringer auf unnachahmlich Art mit klassen Witzen die Stimmung im Saal weiter anheizen.
Die Premiere der „Dissonanten-Tanten“ (Antonia Kalle, Walli Hoffmann, Gaby Heinz, Cordula Meier-Goergen, Evi Pauly, Gaby Metrich und Silke Reinert) ließ nicht nur Männerherzen höherschlagen: ein absoluter „Lady-Kracher“. Mit erfrischend dargebotenen Wencke-Myhrre-Liedern, mit Tanz und Gesang, sind diese attraktiven Damen aus dem Hau-Ruck-Programm schon jetzt nicht mehr wegzudenken.
Treffsichere Pointen, richtiges Timing, starke Witze: Das sind die Markenzeichen des Medienberaters der Verbandsgemeinde Saarburg. Der Leiter des Programmausschusses, Berthold Kramp, sorgte mit einem Klassevortrag für Super-Stimmung im Saal.
Nachdem das Fernsehorchester – die weitbekannten und geschätzten „Original Wunderländer“ vom Musikverein Beurig mit einem Stimmungswalzer die zweite Programmhälfte eröffnet hatten, bot die Chorgruppe des Hau-Ruck stimmlich hervorragend dargebotene Lieder rund um Saarburgs „vergessene“ Sehenswürdigkeiten. Unter dem Motto: „Fahr mal hin nach Saarburg“ und der musikalischen Leitung von Erdmute Röder brachten die Sänger so richtig „Feuer in die Bude“.
16 hübsche Mädels, tolle Gardekostüme, hervorragende Choreografie (Daniela Helmle) und viel Engagement : das sind die Zutaten für eine tollen Gardetanz, den die närrischen Besucher beim Hau-Ruck genießen durften.
Nachwuchsredner Timo Rahlmeyer bot dann einen erfrischend dargebotenen, lockeren Vortrag als junger Showmaster. Gute Witze, freie Rede und treffsichere Pointen brachten das närrische Auditorium richtig zum Lachen.
Als Persiflage auf die Endlos-Serie „Lindenstraße“ sendete Hau-Ruck Humor-TV die SitCom „Die Graf-Siegfried-Straße“. Eine witzige Darbietung des Hau-Ruck Sorglos-Theaters unter der Leitung von Rainer Kind und Peter Merten. Die Zuschauer „kringelten“ sich über die Zukunftsvisionen der Saarburger Einkaufsmeile.
Einmal mehr als echter Profi an der Gitarre erwies sich Jürgen Rahlmeyer. Gekonnt vorgetragene, „selbstgestrickte“ Musik, stadtbezogene Texte und hervorragende Witze brachten den Saal zum Kochen.
Es folgte dann der „schaurig-schöne“ Tanz der Vampire, dargeboten vom Hau-Ruck Ballett unter der Leitung von Daniela Helmle. Alle Gäste waren sich einig, das war musicalreif und „sagenumwoben“, eine tolle Leistung der attraktiven Damen des Balletts.
Die Neuentdeckung des Salzbrunnens und des Kammerforstens im Saarburger Stadtteil Beurig führte zur Anerkennung des Ortes als Kurbad. Als Kurdirektor von Bad Beurig konnte Andreas Jager auf unnachahmliche Art zu später Stunde mit klasse „gespielten“ Witzen nochmals für ausgelassene Stimmung unter den Gästen sorgen.
Zum Abschluss des Programms stand dann das Großereignis im Jahr 2006 im Mittelpunkt: Die Fußball-Weltmeisterschaft. Mit fetzigen Stimmungsliedern brachte „Die Viererkette“ (Armin Kohn, Günter Zehren, Stefan Maximini und Andreas Weber) echte „Stadion-Atmosphäre“ in die Stadthalle, die Welt war zu Gast beim Hau-Ruck.
Mit einem großen bunten Finale endete ein sehr niveauvolles, überaus kurzweiliges und durchgängiges Live-Programm, das der Karnevalsgesellschaft Hau-Ruck alle Ehre machte und als eine denkwürdige Session in die Saarburger Narrengeschichte eingehen wird.
HAU-RUCK









